Motten in der Küche beseitigen und vermeiden

Motten in der Küche können ein großes Problem sein. Sie sind nicht nur unansehnlich, sondern können auch deine Lebensmittel beschädigen. In diesem Artikel erfahren wir, wie man Motten in der Küche loswird und wie man verhindert, dass sie wiederkommen.

Wie erkennt man einen Mottenbefall?

Dass es in deiner Küche Motten gibt, erkennst du am einfachsten daran, dass du ein erwachsenen Tier direkt siehst. Diese halten sich tagsüber mit angelegten Flügen unauffällig an einer Wand auf. Mehr als kleine schwarze Striche sind nicht zu erkennen. Dauert der Mottenbefall schon länger, kannst du neben mehr lebenden auch über bereits tote Tiere stolpern.

Die Larven hingegen wirst du nicht direkt erkennen können. Diese sitzen in betroffenen Lebensmitteln und sind von ihrer Größe her am Anfang mit dem bloßen Auge schwer zu sehen. An den Lebensmittel selbst kann man feine Gespinste und Klümpchenbildung erkennen. Manchmal sind auch Häutungsreste in der Nähe der Lebensmittel sichtbar.

Motten direkt sind nicht als gesundheitsgefährdend eingestuft, können aber Pilze und Milben mitschleppen, die bei Allergikern starke Reaktionen auslösen können. Sollten sie Motten bei sich entdecken, dann handeln sie direkt.

Woher kommen die Motten in der Küche?

Ein Mottenbefall ist nicht, wie herkömmlich angenommen, ein Zeichen von schlechtem Putzverhalten. Diese Tiere kann man sich leicht durch gekaufte Lebensmittel ins Haus holen. Dort sind sie meist direkt im Lebensmittel oder in der Verpackung anzutreffen. Motten bevorzugen Lebensmittel auf Getreidebasis, wie Mehl, Nudeln oder Müsli. Obst wird aber auch gern als Nährboden genutzt.

Motten beseitigen

Schritt 1: Motten ausfindig machen

Der erste Schritt ist das ausfindig machen und beseitigen von betroffenen Lebensmitteln. Schaue dir dazu alle Lebensmittel einmal genauer an. Achte auf kleine, weißliche Fäden. Das sind die Larven.

Befallene Lebensmittel sollten direkt entsorgt werden. Achte darauf, dass dein Müll luftdicht verschlossen ist und bringe ihn zeitnah raus. Motten können sich auch durch Plastik fressen. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du die Lebensmittel über Nacht einfrieren oder bei mindestens 100 °C für ca. 20 Minuten im Backofen backen. Das sollte alle Larven abtöten.

Die unbefallenen Lebensmittel sollten nicht direkt zurück in den Schrank gelegt werden. Hier empfiehlt es sich, diese in einen luftdichten Behälter umzufüllen, um einen Befall zu verhindern. Da im Anfangsstadium ein Befall nur schwer erkannt werden kann, solltest du die umgefüllten Lebensmittel mit ein paar Tagen Abstand erneut kontrollieren, um einen Befall auszuschließen.

Mit Mottenfallen kannst du überlebende erwachsene Tiere abfangen und so verhindern, dass weitere Eier gelegt werden können.

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Schritt 2: Die Küche reinigen

Der nächste Schritt ist die gründliche Reinigung der Küche. Dazu zählen auch alle Ritzen und Spalten, da sich Motten dort gern verstecken und Eier legen. Mit einem Staubsauger kann man zuerst alle Stellen aussaugen, den Staubsaugerbeutel luftdicht verschließen und entsorgen.

Danach wird alles mit Haushaltsessig oder einem Hygienereiniger ausgewischt.

Hier haben wir einen Ratgeber zur Reinigung deiner Küche für dich.

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Schritt 3: Die Nachkontrolle

Der letzte Schritt ist die Nachkontrolle in 2-3 Wochen, um sicherzugehen, dass du alle Motten erwischt hast.

Alternative zur Chemie

Eine Alternative stellt der Gebrauch von Schlupfwespen dar. Diese sind winzig und mit dem bloßen Auge effektiv nicht zu erkennen. Die Legen ihre eigenen Eier in die Motten und verhindern so eine Ausbreitung. Sobald alle Motten gestorben sind, sterben auch die Schlupfwespen.

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Dem nächsten Befall vorbeugen

Wer einmal Motten in der Küche hatte, der möchte das kein zweites Mal erleben. Vorbeugen kann man, indem man die Lebensmitteln in den luftdichten Behältern lässt, regelmäßig putzt, wischt und alle Krümmel beseitigt. Hilfreich ist auch die Verwendung von Duftstoffen an den Schranktüren. Motten mögen den Geruch von Lorbeerblättern, Lavendel oder Nelken nicht.

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Sabine gehört zu den erfahrensten Köchinnen in unserem Team. Sie ist seit dem Beginn der Website am Start und ist primär für das Schreiben unserer Artikel verantwortlich. Mit Ihrer Erfahrung steht Sie aber auch uns bei den Tests zur Seite. Privat erfreut sich Sabine nicht nur am Kochen und Backen, sondern hat auch einen grünen Daumen. So kann Sie jederzeit ihre Gerichte mit frischen Kräutern verfeinern.

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